Montag, 16. Mai 2011

Liegen bleiben

...Löcher in die Luft gucken und langsam ein- und ausatmen. Spüren und gucken ob noch was da ist. Alles möglich ist da nur das was da sein sollte ist irgendwie abhanden gekommen. Kann das sein und das jetzt wieder. Mut und Kraft wünschen...vielleicht zum Lieben Gott sprechen. Beten kann man das nicht nennen...nein bitten, dass alles gut wird. Wie naiv...liegen bleiben und in der endlosen Schwere schweben, sich immer tiefer sinken lassen, bis kein Licht mehr zu sehen ist, bis die Oberfläche so weit weg ist, dass es nicht mehr der Mühe wert ist die Arme nach oben zu strecken, nach Luft zu schnappen. Liegen bleiben zu schön um wahr zu sein. "Stillstand ist der Tod"

Mittwoch, 7. Juli 2010

Fußballtränen

Vorfreude, Hoffnung, Spanunnung, Erkenntnis, Enttäuschung und Stolz, Stolz auf unser deutsches Team.

Nicht die Köpfe hängen lassen, Tränen aus den Augen wischen und weitermachen.

Tolles Tor und super WM Arne Friedrich, Lukas nimm die Spielfreude mit nach Köln, Neuer wirklich bombig gehalten, Miro bleib bis 2012 in Polen, Schweini du bist die Mitte, Lahm ich danke für die ehrlichen Worte und deine Führungskraft, Kross beim nächsten Mal sitzt das Ding...ich bin froh, dass ihr euch so vielseitig und auch torstark gezeigt habt.

Löw, ich würd mir wünschen, dass du bleibst.

Toller Teamgeist und ein starker Zusammenhalt!

Dienstag, 29. Juni 2010

Tut das weh???

Am 21.07.2010 habe ich meinen Termin zum Tätowieren und ich bin....AUFGEREGT und freu mich, da ich etwas gefunden habe, dass ich gern für eweglich (nah mal sehen ob ich mit 80 immer noch erfreut bin die eingravierten Linien auf meiner Schlaberhaut zu sehne ;-) auf meinem Rücken tragen möchte.

Als ich meine Cousine danach fragte ob es weh tut meinte sie nur "Nicht mehr als ein Kind zu gebären!"...ähm ja ich hab noch nie eine Bowlingkugel durch mein...mhhh wie soll ich es nennen...Stecknadelöhr geschoben.

Ich lass mich überraschen...ahhh ich freu mich so!

Jajaja es geht voran...*hüpf*

Raucher

Oh jajaja, immer noch Raucher...grrrrrrrrr.

Ich versuchs grad noch nichtmal, habe mich jämmerlich mit meinem Dasein als Raucher abgefunden...*seufz*

Dienstag, 22. Juni 2010

Mutsch

Wenn ich darüber nachdenke wie ich mit diesen sehr wichtigen und entscheidenden Thema starten soll habe ich in meinem Kopf lauter ???

Also einfach drauf los lautet die Devise:

Eines schönen Tages klopfte mein Mutsch meinem Väterchen von hinten auf die Lederjacke und das Ding war geritzt...nicht nur geritzt, man könnte sagen der Treffer war versenkt und ich war unterwegs...ein Unfall- nicht wie ein schrecklicher Autounfall mit Blech- und Personenschaden und viel Blut und so, nein einer aus Fleisch und Blut, der eigentlich ganz gut gelungen ist, wenn ich in den Spiegel schaue *stinknacheigenlobgrinsend*.

Nach einigem hin unddd her bezüglich eines abruptio graviditati his war dann doch schnell klar, dass ich kommen durfte.

Meine Mama (und auch mein Papa - später mehr von ihm) war noch sehr jung - mit 17 im Bauch, mit 18 an der Luft - als ich gekommen bin und trotzdem war denke ich von der ersten Begegnung an klar, dass wir zwei symbiotisch miteinander Verbunden waren (hätte mich jemand gefragt damals hätte ich dies geantwortet *brabbelbrabbelbrabbel*)

Ein wenig später, war dann klar, dass die ehelich geschlossene Gemeinschaft nichts für die Dauer sein sollte und meine Mutsch ging Ihre Wege alleine weiter. Wenn auch mein Papa jederzeit für mich da war ("Wenn ich mal groß bin dann heirate ich dich Papa", "Aber das geht doch nicht!", "oh doch wirst schon sehen" - Nein ich habe ihn nicht geheiratet und ich bin froh, dass er mein Papa und nicht mein Mann oder sonst irgendwas!)

Meine Mutsch war ein toller Mensch, klar kann ja jeder sagen, nein es war wirklich so. Mein liebster Herb singt im einen seiner Lieder ganz klar von ihr "Hast jeden Raum mit Sonne geflutet"...meine Mama hatte die wundervolle Eigenschaft Menschen in Ihren Bann zu ziehen und das nicht nur wegen Ihres großen Herzens, sonder weil sie einfach so war wie sie eben gewesen ist: Offen, ehrlich, ein wenig versaut und zu jeder Zeit für Ihre Kinder da (Meine Schwestern sind 9 und 11 Jahre jünger als ich).

Wenn meine Mutter auch manchmal ängstlich gewesen ist (einmal bin ich mit meiner Freundin auf einer Party gewesen und wir durften 500 Meter nicht alleine nach Hause gehen - sie hatte sich den Wecker gestellt um 5 KM zu fahren, ums uns abzuholen und anschließend wieder 5 KM nach Hause zu fahren), so hat sie mich doch immer, wenn mir unrecht getan wurde, wie eine Löwin verteidigt.

Am Tag Ihrer Beerdigung kam ich mir vor wie auf einem Festival, ich glaub so viele Leute hatte der kleine Ort vorher noch nie gesehen. Vielleicht interpretiere ich da auch nur etwas übernatürliches hinein, aber es hat nach der Beerdigung den ganzen Tag an einem Stück gepisst und ich dachte mir, dass der liebe Gott (sofern es ihn den gibt - seit dem Todestag stehe ich mit ihm auf Kriegsfuß) auch sehr traurig war.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, wie sie jetzt aussieht und was aus ihren schönen rehbraunen Augen geworden ist, wird mir ganz übel und ich versuche dies nicht zu tun, aber dann kommt immer wieder ein neuer wunderschöner Zombiefilm ins Kino und ich bin völlig davon berauscht mir auszumalen wie passend sie jetzt auch auf die Leinwand passen würde. *würg*

An dem Tag als ich meinen Rückhalt, meinen Anker, meinen sicheren Hafen verloren habe, ich glaube von da an war klar, dass ich mich früher oder später nicht mehr wiederfinde und mich auf der Suche nach etwas befinde, was ich schon längst verloren hatte. Ich bin der Meinung, dass es schwierig ist im Leben einen Seelen verwandten zu finden! Doch ihn schon von Geburt an zu haben und dann nach 17 Jahren des Zusammenseins wieder aufgeben zu müssen, dass raubt einem die Hoffnung der naiven Vorstellung zu unterliegen, dass es irgendwann noch mal so sein könnte.

Und ich sollte recht behalten, im letzten Jahr habe ich mir und meinen geliebten Menschen viel angetan, in dem ich versucht habe mich systematisch selbst zu verletzten, weil ich mich schuldig fühlte...die schwarzen Sachen waren nur ein Anfang, der mich dazu gebracht hat mich selbst zu zerstören.

Warum ziehen Menschen nur schwarze Kleidung an? Ich habe nie darüber nachgedacht, jetzt weiß ich es. Um sich irgendwie zusammen zu halten, schwarz macht schlank, es gibt einem ein Stück Sicherheit sich nicht ganz verloren zu fühlen, bei sich zu bleiben und nicht in den weiten unseres Universums zu verflüchtigen. Mir hat es geholfen. Eine andere Möglichkeit ist, dass man sich für andere Unsichtbar machen möchte, aber die andere Sichtweise hat mir dazu verholfen mich meinem Problem zu stellen und daran zu arbeiten.

Seit einiger Zeit geht es mir übrigens wieder sehr gut und ich arbeite weiter an meiner Genesung.

Meine Mama war 18 als sie mich bekommen hat und ich sie war 17 Jahre ein Teil meines Lebens. Seit knapp 9 Jahren fehlt mir nun ein Stück von mir und ich habe noch nicht einmal gesehen, wie das Flugzeug in das World Trade Center geflogen ist, weil zu diesem Zeitpunkt mein eigens Haus zusammen gefallen ist. Vielleicht leihe ich mir mal den Film über das Worl Trade Center aus. Sie war 35 Jahre alt als sie einfach eingeschlafen ist und nicht mehr aufgewacht ist. Ich war froh, dass sie mir das Handwerkszeug mitgeben hat diese Leben zu meistern und mich ein Stück zu dem gemacht hat der ich heute bin.

Du fehlst mir!

Sonntag, 20. Juni 2010

Aufgeregt

Mein Name ist ElisaR und ich habe eine Persönlichkeitsstörung, habe nach 4 Jahren des wundervollen Nichtrauchens wi(e)der angefangen zu rauchen (Auslöser war wohl eine exzessive Nacht in der ich in Geistigerumnachtung einen neuen Akt der Selbstzerstörung gesucht habe) und leider unter der Wahnvorstellung, dass mein Bauch zu dick ist und kleine Tierchen meine Kleidung Nachts enger nähen (es könnte auch an dem täglichen Medi-Cocktail liege).

In erster Linie versuche ich um Moment mein Leben neu zu sortieren und dies gelingt mir zur Zeit sehr gut. Ich bin in freudiger Erwartung der nächsten Monate und hoffe diese zu überleben.

Einfach ruhig bleiben und langsam ein- und ausatmen ist dazu wohl der beste Anfang. Doch das führt mich schon zu den ersten Problem, neben dem gestörten Luftholen - verursacht durch den Konsum rauchproduzierender Nikotingüter -, kann ich einfach nicht damit aufhören darauf zu warten, dass mein neues Leben losgeht...ups ja genau, ich bin doch schon dabei oder sollte doch wohl erkennen, dass ich schon dabei bin.

Ganz genau, einfach Leben und nicht darauf warten, dass es losgeht. Für mich fühlt sich das ungefähr so an als würde ich an der Bushaltestelle sitzen und nicht in den Bus einsteigen der zu meinem Wunschziel fährt, dass macht nicht nur unzufrieden, sondern ist auch ziemlich dämlich...doof ist nur, wenn man schon im Bus drinsitzt und nicht abwarten kann, dass er endlich ankommt und den Fahrer ständig (trotz dem Schild: " Den Fahrer bitte nicht während der Fahrt ansprechen) dazu nötigt, dass Gaspedal bis zum Anschlag durch zu drücken...warum ist das doof? Weil man sich nicht in Ruhe hinsetzt um entspannt die schöne Umgebung zu genießen und die netten Mitreisenden einfach ignoriert. Außerdem könnte man im ganzen Endlich-Ankommen-Wahn die ganzen Zwischenhalte übersehen, an denen man aussteigen und frische Luft tanken könnte. Ja ja, der Weg ist das Ziel.

Meine erste Aufgabe ist es also innere Ruhe zu finden und wahrzunehmen, dass das Ziel nicht das Endliche-Ankommen ist, sondern die Busreise zu genießen ohne dabei wegen der erhöhten Geschwindigkeit zu erbrechen.

Kennt man sich ein wenig mit der Symptomatik der Persönlichkeitsstörung (kurz: Pösi) aus, stellt sich dies als wahre Sisyphusarbeit dar, mit dem Nachteil, dass man nicht nur einen Stein sondern zwei hat, die man versucht mit seinem Kopf den Berg hoch zu rollen und dabei die ganze Zeit versucht die Früchte über Einem und das Wasser unter Einem zu erreichen. Versinke im Selbstmitleid, nein tue ich nicht. Es ist wirklich anstrengend für jemanden mit emotionaler Instabilität zu erkennen, was das richtige für den einen Stein (seine Umfeld) und den anderen Stein (man selbst) ist. Die richtige Entscheidung zu treffen ist für niemanden einfach, man muss Fehler machen, andere Bestrafen sich aber nicht für eine Fehlentscheidung in dem sie sich eine Klinge an den Arm setzen um sich sein eigens Blut anzusehen. (GANZ WICHTIG: Ich möchte darauf hinweise, dass Grenzliniengänger oder Impulsive Typen nicht gleich zu setzen mit ritzen...es geht viel tiefer und ich wünsche Niemandem, dass er sich mit seinem eigenen Selbstzerstörerischen ICH auseinandersetzen muss, weil er über eine ausreichen gefestigte Persönlichkeit verfügt - ihr wollt nicht wissen, was sich da alles verbirgt)

Keine Panik, ich bin seid mehreren Monaten sauber und meine letzte Verhaltensanalyse ist lang her, dafür habe ich mir ja jetzt meinen kleinen neuen Freund - die Zigarette - wieder angelegt, da dauert die Zerstörung ein wenig länger und es fällt nicht so auf, wenn man sich wie 25% der Erwachsenen in Deutschland benimmt. Meine einzige Hoffnung ist der negativ Rauchtrend und die bestellte DVD von Al..C. Wünscht mir Glück, dass die Zigarette die ich jetzt rauche nicht die ist, die den Lungenkrebs auslöst.

Manch Einer denkt jetzt vielleicht "Ohhh nein, nicht noch so ein Selbstmitleidsopfer...", nein das bin ich NICHT mehr, ich habe mir im letzten halben Jahr den Arsch aufgerissen und mich und meine Sichtweisen völlig auf den Kopf gestellt, ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe, aber ich darf nicht aufhören an mir zu arbeiten und daher habe ich mich dazu entschlossen dies hier zu tun. Was denke ich bringt es mir? Konstruktive Kritik und offene Ohren ;-)...und Verarbeitung, vielleicht neue Bekanntschaften oder Freunde, daher will ich euch ein wenig erzählen von mir, das erste Thema von dem ich euch berichten werde im laufe der nächsten Woche: Meine Mutsch.

Danke für die Aufmerksamkeit

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Liegen bleiben
...Löcher in die Luft gucken und langsam ein- und ausatmen....
Elisa R. - 16. Mai, 17:57
Ich bin jetzt auch keine...
Ich bin jetzt auch keine Expertin, was Bowlingkugeln...
AmnesiaGirl - 7. Jul, 23:21
Fußballtränen
Vorfreude, Hoffnung, Spanunnung, Erkenntnis, Enttäuschung...
Elisa R. - 7. Jul, 22:40
Tut das weh???
Am 21.07.2010 habe ich meinen Termin zum Tätowieren...
Elisa R. - 29. Jun, 23:45
Raucher
Oh jajaja, immer noch Raucher...grrrrrrrrr. Ich versuchs...
Elisa R. - 29. Jun, 23:40

Links

Suche

 

Status

Online seit 5706 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 16. Mai, 17:57

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren