Aufgeregt
Mein Name ist ElisaR und ich habe eine Persönlichkeitsstörung, habe nach 4 Jahren des wundervollen Nichtrauchens wi(e)der angefangen zu rauchen (Auslöser war wohl eine exzessive Nacht in der ich in Geistigerumnachtung einen neuen Akt der Selbstzerstörung gesucht habe) und leider unter der Wahnvorstellung, dass mein Bauch zu dick ist und kleine Tierchen meine Kleidung Nachts enger nähen (es könnte auch an dem täglichen Medi-Cocktail liege).
In erster Linie versuche ich um Moment mein Leben neu zu sortieren und dies gelingt mir zur Zeit sehr gut. Ich bin in freudiger Erwartung der nächsten Monate und hoffe diese zu überleben.
Einfach ruhig bleiben und langsam ein- und ausatmen ist dazu wohl der beste Anfang. Doch das führt mich schon zu den ersten Problem, neben dem gestörten Luftholen - verursacht durch den Konsum rauchproduzierender Nikotingüter -, kann ich einfach nicht damit aufhören darauf zu warten, dass mein neues Leben losgeht...ups ja genau, ich bin doch schon dabei oder sollte doch wohl erkennen, dass ich schon dabei bin.
Ganz genau, einfach Leben und nicht darauf warten, dass es losgeht. Für mich fühlt sich das ungefähr so an als würde ich an der Bushaltestelle sitzen und nicht in den Bus einsteigen der zu meinem Wunschziel fährt, dass macht nicht nur unzufrieden, sondern ist auch ziemlich dämlich...doof ist nur, wenn man schon im Bus drinsitzt und nicht abwarten kann, dass er endlich ankommt und den Fahrer ständig (trotz dem Schild: " Den Fahrer bitte nicht während der Fahrt ansprechen) dazu nötigt, dass Gaspedal bis zum Anschlag durch zu drücken...warum ist das doof? Weil man sich nicht in Ruhe hinsetzt um entspannt die schöne Umgebung zu genießen und die netten Mitreisenden einfach ignoriert. Außerdem könnte man im ganzen Endlich-Ankommen-Wahn die ganzen Zwischenhalte übersehen, an denen man aussteigen und frische Luft tanken könnte. Ja ja, der Weg ist das Ziel.
Meine erste Aufgabe ist es also innere Ruhe zu finden und wahrzunehmen, dass das Ziel nicht das Endliche-Ankommen ist, sondern die Busreise zu genießen ohne dabei wegen der erhöhten Geschwindigkeit zu erbrechen.
Kennt man sich ein wenig mit der Symptomatik der Persönlichkeitsstörung (kurz: Pösi) aus, stellt sich dies als wahre Sisyphusarbeit dar, mit dem Nachteil, dass man nicht nur einen Stein sondern zwei hat, die man versucht mit seinem Kopf den Berg hoch zu rollen und dabei die ganze Zeit versucht die Früchte über Einem und das Wasser unter Einem zu erreichen. Versinke im Selbstmitleid, nein tue ich nicht. Es ist wirklich anstrengend für jemanden mit emotionaler Instabilität zu erkennen, was das richtige für den einen Stein (seine Umfeld) und den anderen Stein (man selbst) ist. Die richtige Entscheidung zu treffen ist für niemanden einfach, man muss Fehler machen, andere Bestrafen sich aber nicht für eine Fehlentscheidung in dem sie sich eine Klinge an den Arm setzen um sich sein eigens Blut anzusehen. (GANZ WICHTIG: Ich möchte darauf hinweise, dass Grenzliniengänger oder Impulsive Typen nicht gleich zu setzen mit ritzen...es geht viel tiefer und ich wünsche Niemandem, dass er sich mit seinem eigenen Selbstzerstörerischen ICH auseinandersetzen muss, weil er über eine ausreichen gefestigte Persönlichkeit verfügt - ihr wollt nicht wissen, was sich da alles verbirgt)
Keine Panik, ich bin seid mehreren Monaten sauber und meine letzte Verhaltensanalyse ist lang her, dafür habe ich mir ja jetzt meinen kleinen neuen Freund - die Zigarette - wieder angelegt, da dauert die Zerstörung ein wenig länger und es fällt nicht so auf, wenn man sich wie 25% der Erwachsenen in Deutschland benimmt. Meine einzige Hoffnung ist der negativ Rauchtrend und die bestellte DVD von Al..C. Wünscht mir Glück, dass die Zigarette die ich jetzt rauche nicht die ist, die den Lungenkrebs auslöst.
Manch Einer denkt jetzt vielleicht "Ohhh nein, nicht noch so ein Selbstmitleidsopfer...", nein das bin ich NICHT mehr, ich habe mir im letzten halben Jahr den Arsch aufgerissen und mich und meine Sichtweisen völlig auf den Kopf gestellt, ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe, aber ich darf nicht aufhören an mir zu arbeiten und daher habe ich mich dazu entschlossen dies hier zu tun. Was denke ich bringt es mir? Konstruktive Kritik und offene Ohren ;-)...und Verarbeitung, vielleicht neue Bekanntschaften oder Freunde, daher will ich euch ein wenig erzählen von mir, das erste Thema von dem ich euch berichten werde im laufe der nächsten Woche: Meine Mutsch.
Danke für die Aufmerksamkeit
In erster Linie versuche ich um Moment mein Leben neu zu sortieren und dies gelingt mir zur Zeit sehr gut. Ich bin in freudiger Erwartung der nächsten Monate und hoffe diese zu überleben.
Einfach ruhig bleiben und langsam ein- und ausatmen ist dazu wohl der beste Anfang. Doch das führt mich schon zu den ersten Problem, neben dem gestörten Luftholen - verursacht durch den Konsum rauchproduzierender Nikotingüter -, kann ich einfach nicht damit aufhören darauf zu warten, dass mein neues Leben losgeht...ups ja genau, ich bin doch schon dabei oder sollte doch wohl erkennen, dass ich schon dabei bin.
Ganz genau, einfach Leben und nicht darauf warten, dass es losgeht. Für mich fühlt sich das ungefähr so an als würde ich an der Bushaltestelle sitzen und nicht in den Bus einsteigen der zu meinem Wunschziel fährt, dass macht nicht nur unzufrieden, sondern ist auch ziemlich dämlich...doof ist nur, wenn man schon im Bus drinsitzt und nicht abwarten kann, dass er endlich ankommt und den Fahrer ständig (trotz dem Schild: " Den Fahrer bitte nicht während der Fahrt ansprechen) dazu nötigt, dass Gaspedal bis zum Anschlag durch zu drücken...warum ist das doof? Weil man sich nicht in Ruhe hinsetzt um entspannt die schöne Umgebung zu genießen und die netten Mitreisenden einfach ignoriert. Außerdem könnte man im ganzen Endlich-Ankommen-Wahn die ganzen Zwischenhalte übersehen, an denen man aussteigen und frische Luft tanken könnte. Ja ja, der Weg ist das Ziel.
Meine erste Aufgabe ist es also innere Ruhe zu finden und wahrzunehmen, dass das Ziel nicht das Endliche-Ankommen ist, sondern die Busreise zu genießen ohne dabei wegen der erhöhten Geschwindigkeit zu erbrechen.
Kennt man sich ein wenig mit der Symptomatik der Persönlichkeitsstörung (kurz: Pösi) aus, stellt sich dies als wahre Sisyphusarbeit dar, mit dem Nachteil, dass man nicht nur einen Stein sondern zwei hat, die man versucht mit seinem Kopf den Berg hoch zu rollen und dabei die ganze Zeit versucht die Früchte über Einem und das Wasser unter Einem zu erreichen. Versinke im Selbstmitleid, nein tue ich nicht. Es ist wirklich anstrengend für jemanden mit emotionaler Instabilität zu erkennen, was das richtige für den einen Stein (seine Umfeld) und den anderen Stein (man selbst) ist. Die richtige Entscheidung zu treffen ist für niemanden einfach, man muss Fehler machen, andere Bestrafen sich aber nicht für eine Fehlentscheidung in dem sie sich eine Klinge an den Arm setzen um sich sein eigens Blut anzusehen. (GANZ WICHTIG: Ich möchte darauf hinweise, dass Grenzliniengänger oder Impulsive Typen nicht gleich zu setzen mit ritzen...es geht viel tiefer und ich wünsche Niemandem, dass er sich mit seinem eigenen Selbstzerstörerischen ICH auseinandersetzen muss, weil er über eine ausreichen gefestigte Persönlichkeit verfügt - ihr wollt nicht wissen, was sich da alles verbirgt)
Keine Panik, ich bin seid mehreren Monaten sauber und meine letzte Verhaltensanalyse ist lang her, dafür habe ich mir ja jetzt meinen kleinen neuen Freund - die Zigarette - wieder angelegt, da dauert die Zerstörung ein wenig länger und es fällt nicht so auf, wenn man sich wie 25% der Erwachsenen in Deutschland benimmt. Meine einzige Hoffnung ist der negativ Rauchtrend und die bestellte DVD von Al..C. Wünscht mir Glück, dass die Zigarette die ich jetzt rauche nicht die ist, die den Lungenkrebs auslöst.
Manch Einer denkt jetzt vielleicht "Ohhh nein, nicht noch so ein Selbstmitleidsopfer...", nein das bin ich NICHT mehr, ich habe mir im letzten halben Jahr den Arsch aufgerissen und mich und meine Sichtweisen völlig auf den Kopf gestellt, ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe, aber ich darf nicht aufhören an mir zu arbeiten und daher habe ich mich dazu entschlossen dies hier zu tun. Was denke ich bringt es mir? Konstruktive Kritik und offene Ohren ;-)...und Verarbeitung, vielleicht neue Bekanntschaften oder Freunde, daher will ich euch ein wenig erzählen von mir, das erste Thema von dem ich euch berichten werde im laufe der nächsten Woche: Meine Mutsch.
Danke für die Aufmerksamkeit
Elisa R. - 20. Jun, 21:27
